TAGUNG_ARTS BASED RESEARCH: SEKTION STADTFORSCHUNG

Jahrestagung der Sektion: „Arts-Based Research in der Stadt- und Raumforschung“ (19. und 20.02.2021, online)

Die Tagung widmet sich kreativen, künstlerischen und innovativen Zugängen in stadtbezogener Forschung. Die Bandbreite an wissenschaftlichen Möglichkeiten, theoretischen Verknüpfungen und arts-based-methods bilden die Basis der Tagung (12 Vorträgen auch 3 Workshop-Slots).

Mit Interactive Music Mapping Vienna: Exploring a city. 1945 up to the present day stellen Dr.in Susana Zapke und Dr.in Silvia Miksch (ISIS, TU Wien) ein Projekt des ZWF vor, das die Rolle von Musik im urbanen Kontext als gesellschaftliches Identifikationsinstrument sowie die Frage, wie Musik zu städtischer Symbolpolitik funktionalisiert wird, erforscht hat.

Veranstaltungen

BUCHPRÄSENTATION: Die Musikschule der Stadt Wien im Nationalsozialismus. Eine „Ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft“

Am 23. Oktober und im Rahmen der Kommemoration vom Ende des Zweiten Weltkriegs wird Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Rektor der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien u.a. die kollaborative Publikation: Die Musikschule der Stadt Wien im Nationalsozialismus. Eine „ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft“ präsentieren.

Susana Zapke, Oliver Rathkolb, Kathrin Raminger, Julia Teresa Friehs, Michael Wladika (Hg.), Die Musikschule der Stadt Wien im Nationalsozialismus. Eine „ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft“, Wien: Hollitzer Verlag, 2020.

Siehe mehr Information unter Publikationen (auf dieser Webseite)

Publikation: Die Musikschule der Stadt Wien im Nationalsozialismus. Eine „ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft“

___Ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft COVER

Buchpublikation (erscheint in September 2020!)

Susana Zapke, Oliver Rathkolb, Kathrin Raminger, Julia Teresa Friehs, Michael Wladika (Hg.): Die Musikschule der Stadt Wien im Nationalsozialismus. Eine „ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft“, Wien: Hollitzer Verlag 2020

Mit Beiträgen von:

Oliver Rathkolb, Susana Zapke, Kathrin Raminger, Andrea Amort, Wolfgang Dosch, Sabine Muhar, Primavera Driessen Gruber, Michael Wladika, Monika Löscher und Julia Teresa Friehs.

ISBN 978-3-99012-840-4
WG 559 | Kulturgeschichte
ca. 240 Seiten | 17 × 24 cm
Deutsch | Softcover
ca. € 40,00  (Auch als E-Book erhältlich ca. € 39,99)

Nur wenige Monate nach dem sogenannten „Anschluss“
Österreichs an das Deutsche Reich erfolgte im August 1938 die
öffentliche Bekanntgabe der Gründung der Musikschule der Stadt
Wien. Die neugegründete Musikschule übernahm dabei Vermögenswerte
und teilweise auch Lehrpersonal der von den Nationalsozialisten
aufgelösten Vereine Neues Wiener Konservatorium,
Wiener Volkskonservatorium und Konservatorium für volkstümliche
Musikpflege. Die gravierenden Folgen der ideologischen Gleichschaltung
des Wiener Musikschulwesens im Nationalsozialismus
sowohl für die vertriebenen Lehrenden und Studierenden als
auch für das musikalische und künstlerische Verständnis ganzer
Generationen werden von den AutorInnen dieses Bandes
erstmals systematisch untersucht und anhand von Fallstudien
beispielhaft aufgezeigt.

Österreich sollte wieder ‚ehrenhaft‘ klingen – Die Presse, Samstag 22. August 2020

Österreich sollte wieder „ehrenhaft“ klingen

Die Politik der Nachkriegszeit wusste Melodien als Generator von Atmosphäre und Stimmung geschickt zu nutzen. Bis heute spielt Musik in Wien eine wichtige Rolle als gesellschaftliches Identifikationsinstrument.

Ein Beitrag von Cornelia Grobner in: Wissen und Innovation, Die Presse 22.08.2020, Music Mapping Die Presse 22082020