Konzerte in Gemeindebauten

Freitag, 14. September 2018, 17.30 Uhr
Veranstaltungszentrum der VHS Donaustadt, Bernoullistraße 1, 1220 Wien

Freitag, 5. Oktober 2018, 17.30 Uhr
Veranstaltungszentrum der VHS Floridsdorf, Angerer Straße 14, 1210 Wien

Konzerte des 1. Wiener Gemeindebauchors in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studienlehrgangs Operette unter der Leitung von Wolfgang Dosch. Auf dem Programm stehen unter anderem Wiener Lieder wie Schön ist so ein Ringelspiel (Peter Herz/Hermann Leopoldi), Ein Rother (Wenzel Seidl), Grüß mir mein Wien (aus Gräfin Mariza), I hab‘ a Badehütt’n drunt in Kaisermühl’n (Charles Berndt/Hermann Leopoldi).

Konzeption: Univ.-Prof. Wolfgang Dosch (MUK) und Univ.-Prof. Susana Zapke (MUK)
Musikalische Leitung: Mag. Martin Strommer (1. Wiener Gemeindebauchor)

1. Wiener Gemeindebauchor
Seit 2008 wird bei wohnpartner die Stimmgabel geschwungen: Rund 80 SängerInnen des 1. Wiener Gemeindebauchors stehen bei jährlich bis zu 25 Auftritten in Wiener Gemeindebauten, aber auch bei Chorfestivals im In- und Ausland auf der Bühne.
Mit der Gründung des 1. Wiener Gemeindebauchors verfolgt wohnpartner die Idee, unterschiedliche Menschen durch die gemeinsame Sprache der Musik miteinander zu verbinden.

Rückblick
Die Studierenden des Lehrgangs Operette (W. Dosch) wurden dieses Semester eingeladen, mit dem 1. Wiener Gemeindebauchor zu dessen 10-jährigem Jubiläum zwei außergewöhnliche Konzerte zu gestalten.
Mit Liedern von Stolz und Strauß, Leopoldi und Kálmán, von Schuberts Klassikern bis zu Ohrwürmern der Popmusik wurden Melodien zum Besten gegeben, die sich tief ins Wiener Gemüt eingegraben haben.
Als Konzertorte wurden die Volkshochschulen in der Donaustadt und in Floridsdorf gewählt zwei Einrichtungen, die in ihrer Geschichte und ihrem Traditionsreichtum Institutionen wie dem Musikverein oder dem Konzerthaus in nichts nachstehen. Sie sind ein Charakteristikum der Wiener Lebensart und des Miteinanders in der Großstadt.
Und so trafen sich auf der Bühne leidenschaftliche Musikerinnen und Musiker verbunden durch ihre Liebe zur Musik und die Gewissheit, dass das Herz der Musikstadt Wien dort schlägt, wo die Menschen zusammenkommen.

Plakat

Eine Veranstaltung in Kooperation mit wohnpartner

 

Vorlesung „Musikproduktion – Symbolpolitik und Verklärung der Nation“

Univ.-Prof. Dr. Susana Zapke und Dr. Kathrin Raminger
im Rahmen des Projekts oesterreich100 des Bundeskanzleramtes anlässlich des Gedenkjahres 2018

1. März 2018
MUK, Erkersaal, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Anhand konkreter Beispiele aus der jüngsten Grundlagenforschung wird erörtert, wie Musik und Musikbildung als essentielle Bestandteile einer „Neuen Stadt“ und eines „Neuen Menschen“ im Rahmen der Ersten Republik bewusst eingesetzt wurden.
Wien, die Welthauptstadt der Musik, positioniert sich nach 1918 neu. Welches Repertoire und mit welcher Funktion und Intention hierbei besonders gefördert wurde, bildet den Gegenstand der Vorlesung.

Die andere Seite der Musikstadt/02

In memoriam Georg Danzer. Pop und Protest: Die Slang Poeten der 1970er

26. September 2017

Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, MUK.theater, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Anlässlich des zehnten Todestages von Georg Danzer (21.06.2007) werden Protest, Poesie und die sozial-politischen Umstände in der Frühzeit des Wiener-Austropops kritisch erläutert. Ein neuer Wiener Slang erobert seinen Raum. Sprache und Klang erheben sich als subversive Medien einer Wiener Jugendkultur der späten 60er und 70er Jahre.

Walter Gröbchen, Journalist, Autor und Musikverleger, und Franz Christian Schwarz, Musikmanager und mit Georg Danzer 30 Jahre befreundet sowie ab 1989 auch sein Manager und Verleger, diskutieren gemeinsam mit Susana Zapke, Leiterin des Forschungsprojekts und Paul Lohberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, über Stil, Intention und Nachwirkung der legendären Austropop-Größe.

Vienna Summer School in Urban Studies

„Right to the City – Appropiations of Public Spaces in Transition“

30. Juni bis 7. Juli 2014
Universität Wien, Angewandte Geographie, Raumforschung und Raumordnung
Universitätsstraße 7/5. Stock
1010 Wien

Seminar: Susana Zapke „Vienna as the City of Music. The Stagnating and Developing Images of a City”

Vienna’s music history will be newly told as a history of political and historical orders based on selected historical places in time (from the 1930s on) and palpably through topographic representations. The Focus of this lecture is on music acting as a social means of identification and ist utilisation for symbolic city politics. This research is empirically based on events in public space in Vienna: public celebrations like city festivals, openings of public buildings or monuments, discourses of representation, as well as other programmes, which communicate these public performances on yet another level.

Siehe Timetable.

Abschlussperformance mit Studierenden der KONSuni für die Vienna

Vienna Summer School, Abschlussevent m. Studierenden der KONSuni

Kooperation im Bildungsbereich: Young Science

Im Rahmen der Themenplattform für vorwissenschaftliche Arbeiten und Diplomarbeiten kooperiert Interactive Music Mapping Vienna mit Young Science, dem Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule des Österreichischen Akademischen Austauschdienstes.

Im Forschungsfeld Musik und Stadt werden die Themenanregungen ausgehend von den Fragestellungen des Projekts Interactive Music Mapping Vienna angeboten.

Interdisziplinäre Tagung „Wiener Konzerthaus 1913/2013“

Vortrag: Susana Zapke „Wiener Konzerthaus 1913/2013: Ein Wiener Klangraum aus dem Geiste bürgerlich-liberaler Ideologie“

24.–25. Oktober 2013
Wiener Konzerthaus, Schönberg-Saal
Lothringerstraße 20, 1030 Wien

Konzept: Richard Kurdiovsky & Stefan Schmidl
Eine Kooperation von Wiener Konzerthausgesellschaft, IMFG – Internationaler Musikforschungsgesellschaft und dem IKM der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Programm

Transdiziplinäres Symposion „Urbane Polyphonie. Lebens(T)RaumStadt“


3. bis 4. Oktober 2013
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien

Die Metapher der urbanen Polyphonie verweist sowohl auf die mehrstimmige Beschaffenheit des urbanen Raums als auch auf ihre polyvalente Lesbarkeit.

Der Großstadtmensch wird von vielfältigen Eindrücken überwältigt, ja beinahe „vergewaltigt”. In diesem interaktiven Prozess formiert sich sein Seelenleben, sein intellektualistischer Charakter. Dabei werfen das Hören und das Sehen soziologische und ästhetische Fragen der Wahrnehmung auf, die zu einer prozessualen Konstruktion von Raum in zeitlicher und in historischer Hinsicht beitragen. Das Bild, das Georg Simmel in Die Großstädte und das Geistesleben (1903) entwirft, stellt eine solche Komplexität erstmals plastisch dar.

Die Transformation der Stadt lässt sich im Kontrapunkt zwischen dem Individuum und den Zwängen der Gesellschaft ablesen. Zwischen der subjektiven und der objektivierten Wahrnehmung entstehen reelle und erträumte, öffentliche und private Räume, sowie zahlreiche hybride Zwischenräume wie etwa jene der virtuellen Realität.

Das transdisziplinäre Symposium Urbane Polyphonie – Lebens(T)RaumStadt ringt um jene multiplen Stadt-Wahrnehmungen, um die Selbstinszenierung und um die Definition urbaner Räume.
Aus den diversen Fachexpertisen und künstlerischen Positionen soll die komplexe Energie des urbanen Gewebes transdisziplinär behandelt werden.

Konzept und Organisation: Univ.-Prof.in Dr.in Susana Zapke und Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Techn. Helmut Kroiß (TU Wien).

Verein für Ökologie und Umweltforschung und die Konservatorium Wien Privatuniversität in Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Folder zum Download

Internationale Fachtagung „Partituren der Städte – Urbanes Bewusstsein und künstlerischer Ausdruck“

26. April 2012
Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Johannesgasse 4a, 1010 Wien
In Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien
Aus der Reihe: Social Design und Musik

Das Design und die Entzifferung des Urbanen vollziehen sich zugleich auf multiplen Ebenen sozialer Konfigurationen und künstlerischer Wahrnehmung. Stadt ist somit way of life, Projektionsfläche, Image und imaginärer Lebensraum, der seit dem 19. und 20. Jahrhundert eines der zentralen programmatischen Motive in Literatur, Malerei, Film und Musik bildet. Aus der künstlerischen Reflexion über die urbanen Zentren als Lebensmilieu entstehen bukolisch-romantische oder utopisch-kühle Projektionen idealer Städtebilder, sei es als Roman (etwa Balzac, Dickens, Zola, Joyce, Musil), sei es als malerische Impression (z. B. Caillebotte) oder sei es als Musik (Weill, Gershwin, Respighi, Elgar, Delius, Nono etc.).

Vor allem musikalische Deutungen standen im Zentrum der Tagung Partituren der Städte, die Einblick in die Vielfältigkeit künstlerischer Stadterfindungen gab. Anhand konkreter, teilweise komparatistischer Metropolen-Portraits wurden differenzierte Reaktionen auf das Städtische, Optiken und Ausdrucksformen, Vergangenheit und Gegenwart urbaner Imaginationen untersucht.

Vortragende:
Anton Falkeis, Universität für angewandte Kunst Wien
Christine Ivanovic, Universität Wien: London
Susana Zapke, Konservatorium Wien Privatuniversität: Moskau-Paris-Sevilla
Srdan Atanasovski, Kunstuniversität Belgrad: Belgrad
Michael Hüttler, Don Juan Archiv, Wien: Istanbul
Erich Wolfgang Partsch, Österreichische Akademie der Wissenschaften: Venedig
Tatjana Markovic, Karl-Franzens-Universität, Graz: Szigetvár
Richard Kurdiovsky, Österreichische Akademie der Wissenschaften: Prag
Stefan Schmidl, Konservatorium Wien Privatuniversität: Zerstörte Städte

Konzept und Organisation: Susana Zapke und Stefan Schmidl